Tanzträume - Über mich
Privates
Der Weg bis an die Spitze einer Weltrangliste ist weit. Und wenn man wie ich etliche Umwege macht, dauert es auch lange.
Als Jugendliche habe ich in Leer in einer Tanzschule getanzt und auch an Turnieren teilgenommen. Dann, mit 18, kam der Ortswechsel und das Tanzen geriet leider in den Hintergrund.
Mein jetziger Mann brachte mich dann zurück zum Tanzen. Das Rüstzeug als Tanztrainerin holte ich mir beim Androgym in Münster und fand dort mit Alexandra Weikert eine Partnerin für eine wirklich erfolgreiche Tanzkarriere. Wir wurden als Frauenpaar in den Standard-, Latein- und 10-Tänzen mehrfach Vizewelt- und Vize-Europameisterinnen (Gay-Games Sydney, Eurogames Zürich, Hannover). Die Berliner Meisterschaften haben wir gewonnnen und und und ... 
Mit zwei weiteren Partnerinnen (Claudia und Martina ging es dann noch kurze Zeit - auch erfolgreich - weiter. So z.B. eine Finalplatz bei der Deutschen Meisterschaft 2006 in Köln. Leider waren die örtlichen Entfernungen für ein vernünftiges Training zu groß. So musste ich mich nach anderen Partnern umschauen. Und das war nicht einfach.
Ich bin dann mit meinem Mann in den Turnierbetrieb des DTV eingestiegen. Er hat sich als Turnieranfänger für mich bis in die A-Klasse hochgequält.
Jetzt habe ich einen neuen Partner gefunden. Am 18. Juni 2007 habe ich in Aachen mein erstes Turnier mit Bernd Farwick getanzt. Unser Einstand hat geklappt. Wir wurden 2007 dritte der Senioren II Weltmeisterschaften und haben die Bronzemedaille gewonnen. Inzwischen sind wir auf Platz 2 der IDSF-Weltrangliste nachdem wir es auch mal zwischendurch afu Platz 1 geschafft haben. Aber die Konkurrenz schläft nicht ... Wir haben viel Spaß am und beim Tanzen und dies ist schließlich die Hauptsache.
Mein Mann frönt auf den Turnieren, auf denen wir uns als Tänzer und Zuschauer herumtreiben, seiner Leidenschaft und macht Fotos, die sich wirklich sehen lassen können. Diese Bilder stellen wir zur freien Verfügung (Creative-Commons-Lizenz).
Auf den Fotosseiten ist viel zu sehen: Vom kleinen Turnier um die Ecke bis Blackpool.
Petra Voosholz